rauenkirche Dresden


Die Glockengießer haben die Eingüsse in den Trichtern der Formen mit Papier abgedichtet, damit kein Dreck hineinfallen kann. Über die Länge der Grube haben sie einen Gusskanal gemauert, von dem Nebenarme zu den in der Grube eingegrabenen Formen führen. Die Nebenarme sind mit Schiebern vom Hauptkanal abgetrennt.
Um den gemauerten Gusskanal anzuwärmen, befüllen die Männer ihn mit glühenden Kohlen.
Erst kurz vor dem Guss wird der Kanal mit Pressluft ausgeblasen und die Eingüsse freigelegt.


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