ProjektstartDie sieben neuen Glocken für die Frauenkirche zu Dresden werden von der Württembergischen Glockengießerei A. Bachert in Bad Friedrichshall gegossen. Für unseren Familienbetrieb, der vor zwei Jahren bereits die Jahrtausendglocke für die Hamburger St. Michaelis-Kirche gegossen hat, handelt es sich hierbei um den bedeutendsten Auftrag der Firmengeschichte. Die Glockengießerei mit 20 Mitarbeitern wird heute in der siebten Generation von Albert Bachert geleitet. Der Wiederaufbau der Frauenkirche war und ist ein Herzensanliegen der Menschen, die um den Verlust des Dresdner Wahrzeichens trauern. Sofort nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde der Wiederaufbau der Frauenkirche, der Mitte der fünfziger Jahre durch den damals entstandenen sozialistischen Staat gestoppt worden war, mit großer Energie fortgeführt. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bevölkerung und auch vieler Besucher aus dem Ausland bestätigen den Stellenwert und Symbolcharakter, den dieser Wiederaufbau hat. Das alte Geläute der Frauenkirche wurde bei dem Bombenangriff auf Dresden im Februar 1945 zerstört. Das neue Geläute wird in der Disposition d' – e' – g' – a' – (b' vorhanden ) – c'' – d'' – f'' erklingen. Insgesamt werden für die sieben neuen Glocken fünf Tonnen Bronze benötigt. Seine künstlerische Gestaltung erhält das Geläute von Christoph Feuerstein, Neckarsteinach. Mit den Formarbeiten haben wir begonnen. Der Glockenguss wird noch in diesem Jahr erfolgen. Eine Besonderheit stellt der Guss einer Glocke auf der Baustelle der Frauenkirche dar. Im Frühjahr 2003 sollen die neuen Glocken dann ausgeliefert und montiert werden. Die Glockenweihe ist für Pfingsten geplant. Die Besucher unserer Internet-Seiten können die Arbeiten an den Lehmformen verfolgen. Die Bilder von den Arbeiten werden fortlaufend ergänzt. |
|
| << zurück | |