rauenkirche Dresden


   
02.10.2002 Projektstart mehr Die sieben neuen Glocken für die Frauenkirche zu Dresden werden von der Württembergischen Glockengießerei A. Bachert in Bad Friedrichshall gegossen. Für unseren Familienbetrieb, der vor zwei Jahren bereits die Jahrtausen ...       >>mehr

   
15.10.2002 Die Daten der neuen Glocken Die Daten der neuen Glocken der Frauenkirche zu Dresden:
Nominal  Frequenz  Rippe          Durchmesser   Gewicht
           (Hz)                      (mm)  
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16.10.2002 Die Namen der neuen Glocken Die neuen Glocken erhalten folgende Namen, die wir in der Reihenfolge von der größten (d‘-Glocke) zur kleinsten (f‘‘-Glocke) aufführen:
JESAJA, JOHANNES, JEREMIA, JOSUA, MARIA, DAVID, PHILIPPUS, HANNA
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16.10.2002 Der Künstler Christoph Feuerstein mehr Die neuen Glocken der Frauenkirche erhalten eine besondere künstlerischen Gestaltung. Hierzu wurde ein Künstlerwettbewerb ausgeschrieben, den Christoph Feuerstein aus Neckarsteinach für sich entschieden hat. Der Künstler ...       >>mehr

   
16.10.2002 Besichtigung der Glockengießerei Aufgrund des großen Interesses an den Arbeiten der Glockenformen für die Frauenkirche haben wir unsere Glockengießerei an drei Nachmittagen in der Woche für Besichtigungen geöffnet (siehe Homepage). Die erste Besuchergru ...       >>mehr

   
19.10.2002 Zeichnen der Glockenrippen mehr Mit dem Berechnen der Glockenrippe und Zeichnen auf das Schablonenbrett haben die Arbeiten an den Formen der neuen Glocken für die Frauenkirche begonnen. Die Rippe d.h. das Profil bzw. der Querschnitt der späteren Bronze ...       >>mehr

   
23.10.2002 Das Aufmauern der Kernform mehr Nachdem die Glockenrippen auf das Schablonenbrett gezeichnet wurden, wird es an der zeichnerisch dargestellten inneren Wandungslinie ausgesägt. Eine Spindel wird an der Schablone angebracht, und sie wird im Formstand ein ...       >>mehr

   
24.10.2002 Die Glockenkronen mehr Die Modelle der Glockenkronen werden aus Wachs hergestellt. Hierzu gießt unser Glockengießer Peter Glasbrenner die Kronenarm-Modelle mit flüssigem Wachs aus. Jeweils zwei Hälften werden zu einem Kronenarm zusammen gelöte ...       >>mehr

   
25.10.2002 Das Schablonieren der Kernform mehr Auf den gemauerten Glockenkern (s. 23.10.2002) ist inzwischen Lehm aufgetragen worden. Der Lehm wird mit Stroh, Kälberhaaren und Pferdemist vermischt. In der hohlen Kernform wird ein Holzkohle-Feuer entzündet, das den fe ...       >>mehr

   
29.10.2002 Alle Kernformen in Arbeit mehr Inzwischen wurden auch die Kernformen der Glocken JOSUA, DAVID, PHILIPPUS und der kleinen Schwester HANNA aufgemauert. ...       >>mehr

   
05.11.2002 Die "Falsche Glocke" mehr Inzwischen sind die Kernformen der großen vier Glocken des Geläutes fertig gestellt. Sie werden mit einer Trennschicht überzogen.
Die Holzschablone wird weiter ausgesägt, und zwar an der zeichnerisch dargestellten äußer ...       >>mehr

   
07.11.2002 Das Formen der Falschen Glocke mehr Über der Trennschicht auf der Kernform entsteht durch weiteres Schablonieren das Modell der Glocke - auch "Falsche Glocke" genannt. Diese Lehmform wird durch ein Holzkohlefeuer, welches im Hohlraum des Kerns brennt ...       >>mehr

   
08.11.2002 Das "Einlassen" der Falschen Glocke mehr Die gut getrocknete Modellform "Falsche Glocke" wird mit Rindertalg überzogen. Hierzu schüttet ein Glockengießer das heiße, flüssige Fett über die Lehmform, während es sein Kollege mit Hilfe des Schablonenbretts au ...       >>mehr

   
08.11.2002 Das Verzieren der Glockenform mehr Der beauftragte Künstler Christoph Feuerstein (rechts im Bild) hat derweil in seinem Atelier in Neckarsteinach die Glockenzier vorbereitet. Reliefbänder, biblische Szenen, Inschriften und Kronenschmuck hat Christoph Feue ...       >>mehr

   
11.11.2002 Abnahme der Glockenzier mehr JESAJA - die große Glocke d‘ ist heute durch Christoph Feuerstein verziert worden. Herr Dr. Rainer Thümmel (im Bild rechts) vom Landeskirchenamt Sachsens hat zu diesem Anlass unsere Glockengießerei besucht und sich über ...       >>mehr

   
11.11.2002 Das Pinseln der Glockenform mehr Über die Wachszier, die Wachskrone und schließlich über den ganzen Glockenkörper wird feiner Zierlehm aufgetragen. In ihm drückt sich die Glockenzier als Negativ ab. Der Zierlehm ist die erste Schicht des dritten Formtei ...       >>mehr

   
11.11.2002 Die Zierlehmschicht mehr Das nebenstehende Foto zeigt die Glocke JOSUA nach dem Pinseln mit kompletter Zierlehmschicht. ...       >>mehr

   
15.11.2002 Der Glockenmantel Die Trocknung des Zierlehms kann jetzt nicht durch Befeuerung der Form beschleunigt werden. Ab sofort sind wir auf „Lufttrocknung“ angewiesen, damit das zuvor aufgetragene Rindertalg, das Zier- und Kronenwachs nicht bere ...       >>mehr

   
09.12.2002 Das Ausschmelzen von Talg und Wachs mehr Endlich kann wieder das Holzkohlefeuer die Form von unten und oben wärmen (über der Krone haben wir oben einen Trichter aus Lehm geformt, der ebenfalls mit glühender Kohle gefüllt wird). Die einzelnen Lehmschichten trock ...       >>mehr

   
16.12.2002 Das Abheben des Glockenmantels mehr Mit Hilfe der Seile, die in die Mangelhaken eingespannt wurden, wird PHILIPPUS‘ Glockenmantel vorsichtig abgehoben. Diese Arbeit erfordert viel Fingerspitzengefühl und gelingt nur, wenn die Rindertalg-Trennschicht und da ...       >>mehr

   
16.12.2002 Der Glockenmantel von innen mehr Nebenstehend der Blick in den Glockenmantel von HANNA, der Dankesglocke: Man erkennt die als Negativ in den Zierlehm eingedrückten Bilder und das starke Zierfries über dem Schlagring.
Der Mantel wird vorsichtig abgesetz ...       >>mehr

   
16.12.2002 Die Modellglocke wird herausgenommen mehr ... und die falsche Glocke wird zerstört. Sie diente als Modell. Auf dem Bild ist zu sehen, wie unser Glockengießer-Meister Josef Flier Teile der falschen Glocke (hier Deckel und Schulter mit dem Schriftzug "FRAUENKIR ...       >>mehr

   
16.12.2002 Das Zulegen der Glockenformen mehr Mit dem Zerschlagen der falschen Glocke wird die Kernform freigelegt. Der abgesetzte Mantel wurde in der Zwischenzeit gerußt und kann nun wieder über die Kernform gestülpt werden. Horizontalbohrungen und Zentrierungshilf ...       >>mehr

   
17.12.2002 Festgemauert in der Erden ... ... steht die Form aus Lehm gebrannt... Ab 17.12.2002 werden die fertiggestellten Glockenformen in die Gießgrube gesetzt (mit der Krone nach oben), um dann mit der wieder aufgefüllten Erde fest eingestampft zu werden. Di ...       >>mehr

   
17.12.2002 Der Glockenguss der Dankensglocke HANNA mehr Alle Formen stehen in der Gießgrube – bis auf HANNA. Die Form der kleinen Schwester ist in unserer Grube 3 eingegraben und fest verstampft. Aufgrund ihres im Verhältnis zu den anderen Glocken geringeren Gewichts benötigt ...       >>mehr

   
20.12.2002 Der Morgen des Glockengusstags HANNAS Form ist abgekühlt, als sie am frühen Vormittag des Glockengusstags ausgepackt wird. Hierzu wird zunächst der Kern aus ihrem inneren Hohlraum entfernt. Anschließend wird der Mantel abgeschlagen. Ein bereits anwese ...       >>mehr

   
20.12.2002 Die Vorbereitungen zum Glockenguss – das Metall Seit 5.00 Uhr morgens läuft der Ofen, um die etwa 6 ½ Tonnen Metall zu schmelzen, die in Form von Masseln in den Ofen eingebracht werden.
Kurz vor 13.00 Uhr wird zu der Glockenspeise, die zu diesem Zeitpunkt aus 78% Kup ...       >>mehr

   
20.12.2002 Die Vorbereitungen zum Glockenguss – die Grube Die Glockengießer haben die Eingüsse in den Trichtern der Formen mit Papier abgedichtet, damit kein Dreck hineinfallen kann. Über die Länge der Grube haben sie einen Gusskanal gemauert, von dem Nebenarme zu den in der Gr ...       >>mehr

   
20.12.2002 Der feierliche Glockenguss mehr Es ist 15.00 Uhr. Das Metall ist fast auf die Minute fertig und sechs Glockengießer betreten die Grube. Aus Dresden sind die Gäste inzwischen zum Glockenguss angereist und haben sich um die Gießgrube versammelt. Herr Pfa ...       >>mehr

   
07.01.2003 Das Leeren der Gießgrube Als wir nach unseren Betriebsferien von Weihnachten bis Heilige Drei Könige im Neuen Jahr die Arbeit wieder aufnehmen, sind natürlich alle fürchterlich gespannt, wie die Glocken geworden sind. Es ist gar nicht so einfach ...       >>mehr